Ein Vorschaltprozess wird genutzt, um vor dem Start eines Online-Dienstes gezielt Informationen abzufragen und darauf basierend die Prozesslogik anzupassen. Er kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn unterschiedliche Zielgruppen – natürliche oder juristische Personen – verschiedene Authentifizierungsmittel oder Prozesspfade benötigen.

Bei der Gestaltung der Fragen sollten sie für die Nutzenden klar, verständlich und zielgerichtet sein:

  • Minimale Einstiegshürde: Der Vorschaltprozess soll ohne Authentisierung aufrufbar sein, sodass die Nutzenden die notwendigen Angaben machen können, bevor sie sich anmelden müssen. Die Anmeldung erfolgt erst, wenn sie wirklich nötig ist.
  • Relevanz der Fragen: Fragen sollten nur solche Informationen abfragen, die für die Entscheidung über den weiteren Prozesspfad erforderlich sind. Unnötige Abfragen erhöhen die Einstiegshürde und können die Nutzenden verwirren.
  • Einfache und verständliche Formulierungen: Kurze, klare Sätze ohne Fachjargon verwenden. Hilfetexte oder Hinweise zu möglichen Konsequenzen können das Verständnis der Auswahl erleichtern.
  • Transparenz der Konsequenzen: Nutzende sollten direkt erkennen, welche Auswirkungen ihre Auswahl auf den weiteren Verlauf des Prozesses hat.
  • Integration von Voraussetzungen: Falls relevant, können Informationen zu fachlichen und technischen Voraussetzungen bereits im Vorschaltprozess abgefragt oder angezeigt werden. Alternativ können diese Informationen auch erst im Hauptprozess dargestellt werden.

Weitere Informationen
Technische Informationen finden Sie in der Dokumentation für Online-Dienste-Hersteller: StartRootProcess Task


  • Vorschaltseite
  • Authentisierung
  • StartRootProcess
  • Voraussetzungen

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